1. Mai in Berlin: Hunderte trotz Kontaktverbot und eingeschränktem Versammlungsrecht auf der Straße

2. Mai 2020

Mehr als tausend Anhänger der linken Szene haben sich am Freitagabend trotz der Corona-Krise in Berlin versammelt. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprach von „geballter Unvernunft“ angesichts der zahlreichen Menschengruppen im Stadtteil Kreuzberg, die den Mindestabstand nicht einhielten. Dennoch sei es „bislang ein friedlicher 1. Mai“, teilte er am frühen Abend im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Angekündigt worden war eine dezentrale Protestaktion: Ab 18.00 Uhr teilten die Veranstalter regelmäßig neue Orte in Kreuzberg mit, zu denen die Demonstranten auf verschiedenen Wegen, mit Masken „vermummt“ und bei Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern kommen sollten, was vielerorts nicht ganz klappte.

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